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ATOMGESETZ - NOVELLE |
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Worum geht´s darin ? Warum
ist die Novelle lebensgefährlich ? Was dagegen tun ? |
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Das "alte" Atomgesetz wir "erneuert" - doch von Ausstieg keine Spur...
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Das sogenannte Atomausstiegsgesetz
- Retter der Atomkraft
Text von Traute Kirsch |
Im September/Oktober finden in Bundestag/Bundesrat die Lesungen zum
sogenannten
"Atomausstiegsgesetz" statt.
Mit der geplanten Gesetzesänderung (Atomgesetznovelle) sollen die
Menschen recht- und schutzlos den atomaren
Risiken ausgeliefert werden, soll die Politik jeglicher Einflussnahme und
Beschlussfassung zum Schutz der Bevölkerung beraubt werden.
Ziel ist, die weitere Nutzung der Atomkraft bis zum St.Nimmerleinstag
sicherzustellen.
So wird das Tschernobylrisiko für zumutbar erklärt, da sich über
genehmigte
Strommengen Laufzeiten für die AKWs bis zum technisch - wirtschaftlich
bedingten Ende ergeben. Die gesetzwidrig erteilten Genehmigungen erhalten
damit
Bestandsschutz und die Atomkatastrophe wird als gesellschaftlich
angemessenes
Risiko, "als sozialadäquate Last" akzeptiert.
Die fehlende Entsorgung wird legitimiert, indem trotz des
Scheiterns des
gesetzlich vorgeschriebenen Entsorgungskonzeptes der Atommüllberg
verdoppelt
werden darf .
Für hochradioaktiven Müll wird die Lagerung beim AKW vorgeschrieben
im Gegensatz
zum derzeitigen Atomgesetz, das wegen der erhöhten Risiken für die
Bevölkerung die Lagerung der aus dem AKW stammenden abgebrannten
Brennelemente
beim AKW verbietet.
Die Behörden werden von ihrer Verantwortung für die Sicherheit befreit,
wenn es,
wie vorgesehen,den Betreibern überlassen wird, alle 10 Jahre eine Prüfung
und
Bewertung durchzuführen und der Behörde vorzulegen.( Man stelle sich vor,
der
Besitzer eines Autos teilt dem TÜV schriftlich den Zustand seines Autos
mit und
erhält anschließend die Plakette per Post ).
Die Unmöglichkeit, AKWs angemessen zu versichern, wird gesetzlich
abgesegnet.
Trotz den bei einer Atomkatastrophe nicht in Geld aufwiegbaren
menschlichen
Tragödien und den materiellen Schäden in Höhe von Billionen DM wird die
Deckungsvorsorge auf einen geringen Bruchteil eines Prozentes dieser
materieller Schäden beschränkt.
Das Verbot des Neubaus von AKWs ist nichts wert, angesichts der
optimierten
rechtlichen Rahmenbedigungnen für die Atomindustrie und kann jederzeit
beseitigt
werden.
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Handlungsmöglichkeiten:Briefe an
MdBs und Aktionen vor der Haustür
(z.B.Struck/Uelzen). Eine spektakuläre Aktion in Berlin im September wäre
gut.
Die für Oktober geplanten bundesweiten Demos sollten zur Aufklärung und
zum
Druckmachen genutzt werden. |
LINK zum Thema:
www.bund-nrw.de/atom.htm
Dort auch weitere Hintergrundinfos |
| Download:
Hintergründen zur Atomgesetz-Novelle (BUND Aktuell 8/01)
(pdf, 289 KB) (Quelle: BUND NRW) |
Informationsmaterial und einen MdB-Brief gibt es bei :
Traute Kirsch
traute.kirsch@t-online.de
beim BUND NRW
Merowingerstr. 88,
40225 Düsseldorf
T. 0211/3020050;
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