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Aktuelle Infos zu Atommülltransporten
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CASTOR-ALARM
GORLEBEN
10.-13.11.2006 |
Original Wortlaut der Gorleben-Resolution, die vom Kreistag am 11.12.2006
verabschiedet wurde
Stellungnahme des Landkreises Lüchow-Dannenberg zum Castortransport
im November 2006
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg
stellt fest, dass der Castortransport ins Zwischenlager Gorleben
auch 2006 nur durch einen massiven, teilweise sehr aggressiven
Polizeieinsatz unter vielfacher Nichtbeachtung elementarer Grund-
bzw. Bürgerrechte durchgesetzt werden konnte.
Der Landkreis widerspricht
energisch den Darstellungen von Niedersachsens Innenminister
Schünemann und Polizeieinsatzleiter Niehörster, die eine
„deutlich höhere Schlagzahl von Gewaltaktionen" festgestellt
haben wollen. Insbesondere die von ihnen genannte Zahl von 800
gewaltbereiten Castorgegnern (von angeblich 3500 CastorgenerInnen
insgesamt) entbehrt jeglicher Grundlage und diskreditiert die
berechtigten Sorgen und den Widerstand der Menschen im Wendland
gegen die Bedrohung, die von den in Betrieb befindlichen und
geplanten Atomanlagen ausgehen.
Vielmehr sind auf
Seiten der Demonstranten 150 Verletzte zu verzeichnen, deren
Verletzungen deutlich machen, mit welchen Mitteln gegen Menschen
vorgegangen wurde, die sich allenfalls ordnungswidrig verhielten.
Als üble Entgleisung sieht der Landkreis die Aussagen von Niehörster,
es handele sich bei den Aktionen der Bevölkerung gegen den
Castortransport und den Maßnahmen der Polizei um
„einen tollen Sport".
Wer sich so äußert, offenbart fehlende Reife für eine Einsatzleitung
und bedarf offenbar zunächst einmal grundsätzlicher Schulung.
Der Landkreis verurteilt den
Einsatz von Hunden und Pferden gegen Menschen ebenso wie den
Wasserwerfer-, Pfefferspray-, Schlagstockgebrauch. Mehrfach kam es
zu brutalen Übergriffen von Greiftrupps der Polizei, die bei ihren
Hetzjagden z.B. bei Harlingen keinerlei Rücksicht nahmen auf
Alter, Geschlecht und körperlichem Zustand von Menschen. Diese
Mittel wurden auch außerhalb des sogenannten Verbotskorridors für
öffentliche Versammlungen eingesetzt.
Etliche Maßnahmen der Polizei waren
derartig unangemessen, was Art, Zeitpunkt und Örtlichkeit angeht,
dass einige speziell erwähnt werden sollen:
- So wurden in
Pudripp 2 Tage vor Eintreffen der Castoren fast 40 Traktoren
mehrere Tage beschlagnahmt, die vorher daran gehindert wurden, den
Ort zu verlassen, obwohl sie es wollten. Im weiteren Verlauf der
Maßnahme wurden alle Anwesenden erkennungsdienstlich behandelt,
auch Kinder und Unbeteiligte. Diese Maßnahmen waren rechtswidrig.
- Anwälte wurden in Ausübung der
Tätigkeit für ihre Mandantinnen
verhaftet.
- Ebenso ein
Feuerwehrmann, der in Metzingen durch Sirene zu einem akuten
Brand gerufen wurde und pflichtgemäß auf dem Weg zum Einsatz war.
Er wurde gehindert, zum Feuerwehrgerätehaus zu eilen und statt
dessen zu Boden geworfen, gefesselt und mit dem Gesicht auf die
Straße gedrückt.
- Nach einem
Laternenumzug wurde ein Familienvater mit seinem 12-järigen
Sohn von Zivilpolizisten, die sich nicht auswiesen, mit gezogener
Pistole überfallen und schwer misshandelt.
Die Liste ließe sich beliebig
fortsetzen.
Wiederholt wurden bei
Demonstrationen bzw. Kundgebungen Teilnehmer beobachtet, die
besonders aggressiv versucht haben, die Versammlung zu stören.
Mehrfach von anderen aufgefordert, sich zu mäßigen, sind sie dem
nicht gefolgt, sondern haben sich weiterhin aktiv bemüht, die
Situation eskalieren zu lassen. In den vergangenen Jahren, wie auch
in diesem November, wurde dann gesehen, wie eben diese Randalierer
in den Reihen der Polizei untertauchten.
Auch 2006 kam es zu
100 Ingewahrsamnahmen, die vielfach rechtswidrig durchgeführt
wurden.
Der Landkreis wendet sich zudem
gegen den Einsatz von verletzungsträchtigem Natodraht, der meistens
innerorts an Grundstücksgrenzen verwendet wurde.
Das
Verhalten der Polizei, teilweise schon Tage vor dem Eintreffen
der Castorbehälter, ist nicht hinnehmbar. Dauerhaftes, auch nicht in
Notfällen eingesetztes Blaulicht und Martinshorn gehört ebenso dazu
wie massive Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Radwegen.
Viele Demonstranten wurden außerdem
daran gehindert, zu genehmigten Kundgebungen zu gelangen.
Insgesamt stellt der Landkreis
fest, dass es auch 2006 trotz einer Fülle von Gerichtsurteilen, die
Maßnahmen der Polizei in den vergangenen Jahren für rechtswidrig
erklärten, wiederum zu vielfältigen Rechtsübertretungen der
Einsatzkräfte kam, die in den meisten Fällen wegen fehlender
Identifizierungsmöglichkeiten schwer nach zu verfolgen sind.
Der Landkreis fordert deshalb alle
Adressaten dieses Beschlusses auf, diese Vorkommnisse in der Zukunft
zu unterbinden, jeder an seiner Stelle und seinen Kompetenzen gemäß.
Die Verantwortlichen der
rechtswidrigen
Polizeimaßnahmen (auch aus der Vergangenheit) sind zur
Rechenschaft zu ziehen.
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg
stellt abschließend fest, dass er den Betrieb von Atomkraftwerken,
die Atomanlagen in
Gorleben und die damit verbundenen Castortransporte ablehnt. |
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Chronologische Auflistung der Protestaktionen
gegen den Gorleben-Castortransport 2006:
(Zusammenstellung der Protestaktionen von 2005:
HIER)
+++ Proteste gegen den Castortransport nach
Gorleben 2006 +++
Diese Zusammenstellung der Protestaktionen erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit und 100%-iger Genauigkeit, wurde aber nach bestem Wissen
und Gewissen zusammengestellt.
Personenzahlen und Zeiten sind ungefähre Anhaltspunkte.
Ergänzungen etc. gerne an:
infos@akte-nix.de
10.11.06 11:30 Lüchow/Wendland Ca. 1000 Menschen nehmen an
SchülerInnendemo teil
10.11.06 12:30 Bremen Demo mit ca. 500 Menschen in der Innenstadt
10.11.06 17:00 Hannover Laternenumzug-Demo mit ca. 200 Menschen
10.11.06 19:00 Lüneburg Demo mit ca. 400 Menschen
10.11.06 19:00 Dannenberg/Wendland ca. 400 Menschen demonstrierten am
Verladekran
10.11.06 19:30 Pudlitz/Wendland 36 Trecker und ca. 300 Menschen blockieren
die Strasse
10.11.06 19:47 La Hague / Frankreich: Castor fährt los
10.11.06 22:00 Metzingen/Wendland AtomkraftgegnerInnen blockieren die
Strasse
11.11.06 Nachts Normandie/Frankreich: Strohpuppen auf dem Gleis halten
Castor 2x auf
11.11.06 01:25 Serqeux/Normandie: Gleis-Blockade französicher
Atomkraftgegner
11.11.06 09:38 Conflans/Frankreich: Castor wird wegen Protestaktion in
Nacy
auf andere Route als geplant geleitet. Das gab es in Frankreich noch nie.
11.11.06 15:00 Gorleben: 3000-7000 Menschen & 200 Trecker bei
Auftaktdemonstration
11.11.06 15:00 Frankreich: Der Castor hat mittlerweile 2-3 Stunden
Verspätung.
11.11.06 15:15 Wörth am Rhein: 25 AtomkraftgegnerInnen demonstrieren auf
Strassenbrücke
11.11.06 15:45 Hoenheim/Frankreich Mahnwache franz. AtomkraftgegnerInnen
11.11.06 17:00 Dt./Franz. Grenze Der Castor fährt mit 2:45 Verspätung über
die Grenze.
11.11.06 19:00 Metzingen/Wendland "Laternenumzug"-Blockade mit ca. 400
Menschen auf der Bundesstrasse
11.11.06 19:30 Stutensen/bei Karlsruhe Castor wurde kurz durch Blockade 25
min. gestoppt
11.11.06 20:30 Oftersheim/Mannheim 11 AtomkraftgegnerInnen blockieren das
Gleis, Castor-Stopp für ca 1 Std.
11.11.06 21:20 Göttingen: Mahnwache am Bahnhof mit ca. 50 Menschen
11.11.06 22:40 Darmstadt: Castor stoppt wegen Feuerwerk am Gleis
11.11.06 22:40 Wendland: Gleisunterspülung wird von der Polizei entdeckt
12.11.06 09:30 Göhrde/Wendland: "Rally Monte Görde" ca. 200 Menschen
blockieren immer Wieder die Gleise
12.11.06 10:30 Posade/Wendland: 300 AtomkraftgegnerInnen blockieren auf
der Schiene
12.11.06 10:30 Neetzendorf/Wendland: 60 AtomkraftgegnerInnen blockieren
auf der Schiene
12.11.06 11:00 Dannenberg/Wendland: 100 AtomkraftgegnerInnen bei
Fahrradddemo nach Gorleben
12.11.06 11:00 Dannenberg/Wendland: 100 AtomkraftgegnerInnen bei
Fahrradddemo nach Gorleben
12.11.06 11:00 Leitstade/Wendland: 30 AtomkraftgegnerInnen blockieren auf
der Schiene
12.11.06 11:30 Nahrendorf/Wendland: Gleise wurden durch Gegenstände
blockiert, Castor stoppt kurz
12.11.06 11:30 Dannenberg/Wendland: 100 AtomkraftgegnerInnen bei der
"Stuhlprobe" vor dem Verladekran,
und ca. 200 davor, die nicht mehr reingelassen werden.
12.11.06 11:45 Dannenberg/Wendland: 700 Menschen auf der Südroute der
Strassentransportstrecke
12.11.06 12:30 Zugstrecke/Wendland: Der Castor steht immer wieder wegen
kleineren Blockaden.
12.11.06 12:45 Leitstade/Wendland: 4 Robin-Wood Aktivisten hängen über der
Castor-Strecke: 1 Std. Stopp
12.11.06 13:00 Harlingen/Wendland: Immer wieder blockieren Menschen die
Gleise
12.11.06 15:45 Dannenberg/Wendland: Nach vielen kleinen und grossen
Blockaden hat der Castor
Dannenberg erreicht. Lüneburgs Polizeipräsident Niehörster sprach
von bisher rund
vier Stunden Zeitverzug durch die Proteste.
12.11.06 17:30 Danneberg/Wendland: 350 Menschen bei gewaltfreier
Sitzblockade auf der Nordstrecke
12.11.06 17:30 Danneberg/Wendland: 350 Menschen bei gewaltfreier
Sitzblockade auf der Südstrecke
12.11.06 18:00 Splietau/Wendland: 300 Menschen bei einer Kundgebung in
Splietau
12.11.06 18:15 Gorleben/Wendland: 50 Menschen bei Sitzblockade auf der
Strecke bei Gorleben
12.11.06 19:30 Klein Gusborn/Wendland: Blockade durch Betonpyramide, an
die 4 Menschen gekettet sind
12.11.06 21:00 Langendorf/Wendland: Noch eine Betonpyramide mit 4
angeketteten AtomkraftgenerInnen
12.11.06 22:20 Langendorf/Wendland: 200 Meter neben der Pyramide eine
weitere Ankettaktion mit 8 Menschen
12.11.06 23:15 Seybruch/Wendland: 4 AtomkraftgenerInnen ketten sich in
Rohr unter der Strasse fest
12.11.06 23:30 Splietau/Wendland: Noch eine Betonpyramide mit 4
angeketteten Menschen
12.11.06 23:30 Dannenberg/Wendland: 800 Menschen insgesamt bei
Sitzblockade auf Nord-und Südstrecke
12.11.06 23:30 Wendland: Mehrere angemeldete oder sponaten Kundgebungen
entlang der Strecke
13.11.06 00:40 Dannenberg/Wendland: Der Castor-Transport ist abfahrbereit
- aber blockiert.
13.11.06 01:00 Laase/Wendland: Sitzblockade mit 200 Menschen
13.11.06 02:30 Gorleben/Wendland: Hier protestieren 100 Menschen
13.11.06 03:00 Gorleben/Wendland: 4 Greenpeace-Aktivisten hängen in den
Bäumen an der Strecke
13.11.06 04:30 Dannenberg/Wendland: Erst jetzt kann der Castor losrollen
13.11.06 04:45 Quickborn/Wendland: Menschen springen auf die Strasse und
halten den Transport kurz auf.
Erschreckend: insgesamt 167 verletzte Menschen, davon 146 durch Polizisten
verletzte DemonstrantInnen
Diese Zusammenstellung der Protestaktionen erhebt keinen Anspruch auf
Vollständigkeit und 100%-iger Genauigkeit, wurde aber nach bestem Wissen
und Gewissen zusammengestellt.
Personenzahlen und Zeiten sind ungefähre Anhaltspunkte.
Ergänzungen etc. gerne an: infos @ akte-nix.de !
Quellen u.a.:
Augenzeugenberichte
Ticker und Berichte der BI Lüchow-Dannaberg: www.castor.de
Ticker von www.ContrAtom.de
Radioberichte (Radio freies Wendland, Radio Flora etc.)
Pressemeldungen und Agenturmeldungen z.B. http://news.yahoo.de
Pressemeldungen der Polizei www.polizei.niedersachsen.de/castor
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13.11.2006
Presseerklärung zum zehnten Castortransport nach
Gorleben
Deutlich mehr Menschen als im letzten Jahr haben mit fantasievollen
Aktionen gegen den Castortransport demonstriert
Sigmar Gabriel, lassen Sie die Finger von der Beendigung des
Moratoriums in Gorleben! Ein weiterer Ausbau des „Endlagers“ unter
der falschen Flagge „Erkundung“ ist mit uns nicht zu machen!
Seit Abschluss der ersten Standortuntersuchungen im Jahre 1982
warnen Geologen vor einer Einlagerung hochradioaktiven Atommülls im
Gorlebener Salzstock. Auch gemessen an den von der Bundesanstalt für
Geowissenschaften und Rohstoffe aufgestelltren Anforderungen an ein
Endlager scheidet der Standort Gorleben aus. Zu diesem Ergebnis
kommt zusätzlich ein neu erstelltes Gutachten von Greenpeace. Das
Deckgebirge ist unzureichend.
Gorleben ist als Endlager ungeeignet. Alle Regierungen, ob Rot-Grün
oder Schwarz-Rot, sitzen das Problem aus Furcht vor Geldforderungen
der Atomwirtschaft aus. Die Ankündigung, dass eine vergleichende und
offene Endlagersuche stattfinden soll, ist Hinhaltetaktik.
Der „Umweltengel“ Bundesumweltminister Gabriel, hat sich in der
Bundestagsdebatte vom 19. 10. als „atompolitischer Beelzebub“
geoutet. Zwar spricht er davon, eine „alternative“ Standortsuche
einleiten zu wollen, gleichzeitig will er aber die Fertigstellung des
Gorlebener Salzstocks zulassen.
Wir werden weiter entschlossen und fantasievoll für Druck auf der
Strasse sorgen. Wir werden dafür streiten, dass die in der Verfassung
garantierten Grundrechte auf Versammlungsfreiheit und körperliche
Unversehrtheit als höchstes demokratisches Schutzgut gewährleistet
bleiben.
Die Polizeileitung hat bei diesem Castortransport ihre eingesetzten
Beamten in einigen Situationen nicht unter Kontrolle gehabt. So zerrten
Zivilfahnder bei Quickborn einen Landwirt mit gezogener Waffe aus
seinem VW-Bully und verletzten ihn und seinen 15jährigen Sohn mit
Pfefferspray. In Metzingen suchte die Polizei stundenlang eine verlorene
Pistole, die ihnen schließlich aufmerksame Atomkraftgegner
aushändigten. In beiden Fällen waren die Pressemitteilungen und
Darstellungen der Polizei verfälscht.
Die Bevölkerung, die sich jedes Jahr wieder diesem Ausnahmezustand
aussetzen muß, die vielen Menschen, die ihr Grundrecht auf
Versammlungsfreiheit zu Recht in Anspruch nehmen wollen, müssen sich
darauf verlassen können, dass sie nicht auch noch durch unerfahrene
und nervöse junge Beamte gefährdet werden.
Wer hätte 1995 beim ersten Castor-Transport ins Wendland geahnt,
dass es auch noch im zehnten Jahr nötig sein würde, über 16.000
Polizisten zur Sicherung reiner Kapitalinteressen der Atomindustrie
einsetzen zu müssen. Das bestärkt uns in unserem Erfolg. Immer wieder
haben Gerichte polizeiliche Maßnahmen im Nachhinein für rechtswidrig
erklärt. Trotz der auch juristischen Erfolge gegen Polizeiwillkür und
Versammlungsverbote werden diese von Jahr zu Jahr ausgeweitet.
Diesem Atom- und Polizeistaat zeigen wir die Rote Karte!
Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow Dannenberg
Drawehner Str. 3 29439 Lüchow
Tel: 05841-4684 Fax: 3197
bi-presse@t-online.de
www.bi-luechow-dannenberg.de <http://www.bi-luechow-dannenberg.de>
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Berichte vom Gorleben-Castor 2006
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Links:
Castor.de-Ticker: Aktuellstes von der
Transportstrecke und aus dem Wendland
Indymedia.de: Aktuelle Berichte und Infos
Offenes X-Posting von ContrAtom.de
News von x-1000 mal quer.de
Castor-Blog
Pressemeldungen bei Yahoo
(Immer
neu auf "suchen" klicken um zu aktualisieren)
CASTOR-STRECKENPLAN:
http://www.contranetz.de/atom/atomstrom/atomtransporte/gorleben/strecke2006.pdf
ZEITPLAN der letzten Jahre:
http://www.contranetz.de/atom/atomstrom/atomtransporte/gorleben/zeitreferenzen.pdf
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>>> Diese Infos unformatiert zum
ausdrucken:
HIER
<<<
INHALT:
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1. Vorwort: Dank Frau Merkel mal nicht demonstrieren müssen ?
2. TRANSPORT-ZEITPLAN
3. AKTUELLE INFOS & MELDUNGEN
4. WICHTIGE TELEFONNUMMERN
5. INFOPUNKTE, TREFFPUNKTE, AKTIONEN, TERMINE
6. ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN
7. HINTERGRUNDINFOS, TEXTE, HILFREICHES
8. MITFAHRGELEGENHEITEN und BUSSE
********************************
1. VORWORT: Dank Frau Merkel mal nicht demonstrieren müssen ?!?
*********************************
Beim Energiegipfel letzten Monat sagt Frau Merkel, das sie zur
Koalitionsvereinbarung steht - die Zeitungen schreiben daraufhin, das es
beim Atomausstieg bleibt.
Super, oder ?!?
Gar nicht Super! Es bleibt dann nämlich beim aktuellen Atomgesetz,
welches u.a. Laufzeitverlängerungen für Reaktoren ermöglicht, deren
Stillegung bisher viel früher geplant waren.
Es bleibt dabei: DAS ist KEIN Ausstieg!
Leider ist es daher immernoch nötig, das Menschen auf die Strasse gehen
und ihre Kritik gegen die Atompolitik sichtbar machen!
Dieses Jahr soll der Castor 8 Tage früher als üblich rollen, das besondere
ist das der Transport dann
schon am Sonntag im Wendland ist, und somit mehr Menschen die Möglichkeit
haben zu protestieren...
In diesem Sinne:
Nicht müde werden, sondern wach rütteln!
Wir wünschen Euch viel Mut und (atomfreie) Energie!
Eure Akte-niX.de
**********************
2. TRANSPORT-ZEITPLAN:
**********************
(Geplante bzw. voraussichtliche Zeiten!)
Abfahrt aus Frankreich / Valognes: Fr. 10.11. 19:47
Durchfahrt Dt/Frz. Grenze bei WÖRTH /Rhein: Sa. 11.11. 14:30
Fahrt quer durch Deutschland... Sa. 11.11. auf So.12.11.
Vorauss. Durchfahrt Lüneburg: Sa. auf So. Nacht/frühmorgens
Vorauss. Umladung ZUG->LKWs in Dannenberg: So. Mittag/Nachmittags
Vorauss. Strassentransport von Dannenberg nach Gorleben:
Sonntag auf Montag Nacht oder Montag (Früh-)Morgen (13.11.)
*******************************
3. AKTUELLE INFOS & MELDUNGEN: Internet & Radio
*******************************
Viele aktuelle Infos & Ticker:
http://www.castor.de/
Aktuelle Meldungen, Aktionen, Berichte:
http://de.indymedia.org/castor/
CASTOR-INFO-HOTLINE der BI Lüchow/Dannenberg:
01805 / 25 27 69 (12 Cent/min)
SMS-Liste der BI Lüchow-Danneberg:
http://www.oneworldweb.de/castor/aktionen/internet/sms_liste.html
Bitte zur Deckung der Kosten Spende!
Aktuelle Pressemeldungen:
http://www.castor.de/nix10/index.html#Aktuelle%20Berichte
REGIONALES für SÜD-/West-Deutschland:
----------------------------------------
http://neckarwestheim.antiatom.net/
http://www.castor-stoppen.de/
In Wörh am Rhein gibt es ab Sa., 11.11., 12.oo Uhr, eine angemeldete
Mahnwache
REGIONALES FÜRS RHEINLAND:
------------------------------
Infos zu Veranstaltungen, AKtionen, Mitfahrgelegenheiten aus dem Rheinland
findet ihr auf den folgenden Homepages:
BONN: (Anti-Atom Gruppe Bonn)
http://www.antiatombonn.de
Mail: kontakt@antiatombonn.de
(Letztes Treffen vor dem Transport Dienstag, 07.11.06!)
KÖLN: (Kölner Gegenstrom)
http://www.koelnergegenstrom.de.vu/
Mail: koelnergegenstrom@web.de
RADIO Freies Wendland:
----------------------
Frequenzen:
* Raum Lüneburg 95,5 MHz
* Uelzen 88,0 MHz
* Lüchow-Dannenberg 89,7 MHz
Sendezeiten:
* Samstag, 11.11.
16.00-20.00 Uhr
* Sonntag: 12.11.
00.00-10.00 Uhr
11.00-13.00 Uhr
16.00-17.00 Uhr
19.00-20.00Uhr
23.00-24.00 Uhr
* Montag, 13.11.
00.00-6.00 Uhr
wenn der Transport noch nicht im
Zwischenlager in Gorleben angekommen ist auch noch
11.00-13.00 Uhr
Die Sendungen sind live im internet unter www.zusa.de mitzuverfolgen.
HörerInnentelefonnummer für den direkten Draht ins Radio:
05861 - 97 96 05
per e-mail erreicht ihr uns unter: radiofreieswendland@meuchefitz.de
...oder live und in Farbe direkt auf der Essowiese/Dannenberg
RADIO Flora / Hannover:
------------
Sondersendungen aktuell aus dem Wendland gesendet:
* 11. November: Tagesmagazin „Der Wellenbrecher“ von 15 bis 17 Uhr
* 12. November: „Castor-Frühstück“ von 7 bis 10 Uhr und das Tagesmagazin
„Der Wellenbrecher“ von 15 bis 17 Uhr live
* 13. November: „Castor-Frühstück“ von 6 bis 7 Uhr.
radio flora sendet auf den Frequenzen UKW 106,5 MHz und im Kabel 102,15.
(Achtung! Diese Frequenz gilt nur für die Region Hannover)
Ebenfalls ist das Programm online über die Homepage www.radioflora.de zu
****************************
4. WICHTIGE TELEFONNUMMERN:
****************************
>Für Norddeutschland / Wendland / Gorleben:
CASTOR-INFO-HOTLINE der BI Lüchow/Dannenberg:
01805 / 2 5 2 7 6 9 (12 Cent/min)
EA Ermittlungsausschuss:
0 58 41-97 94 30 http://www.ea-gorleben.de/
Weitere Telefonnummern siehe INFOPUNKTE / CAMPS!
>Für Süd/West-Deutschland / Wörth:
Infotelefon südwest 0175 / 711 28 94
EA südwest 0152 / 0593 7974
Demo-Sanitäter 0171 / 1560 580
Infos aus dem Südwesten:
http://www.castor-stoppen.de/castor.htm
http://neckarwestheim.antiatom.de/akt/aktuell.htm
WiderSetzen-Mahnwache in Dannaberg/ Nähe des Verladebahnhofs
Tel.: 0160 - 513 0 514
Update
Wichtige
Telefonnummern:
Ermittungsausschuss
(EA) 05841-979430
Infopunkt Dannenberg (Esso-Wiese) 05861-986368
Infopunkt Dahlenburg
05851-602620
Camp Metzingen
0162-8863594
Widersetzen
0160-5130514
Infopunkt Gr. Gusborn (ab Straßentransport) 0162-8863594
*****************************************************
5. Infopunkte, Treffpunkte, Aktionen, Termine
*****************************************************
TERMINE & AKTIONEN Wendland & Bundesweit
-----------------------------------------
http://www.nadir.org/nadir/initiativ/sand/SAND-Dateien/termine.html
http://www.castor.de/php/termine/plzkarte.html
(Unter http://www.castor.de/nix11/camps.html
findet ihr aktualisierte Infos zu Infopunkten etc.!)
Übersichtskarten Lüneburg bis Gorleben:
http://www.castor.de/nix11/karten.html
Grosse Aktionen für und mit allen sind u.a. geplant von:
---------------
http://www.X1000malquer.de
http://www.widersetzen.de/
WiderSetzen-Mahnwache in der Nähe des Verladebahnhofs
Tel.: 0160 - 513 0 514
Infopunkte & Treffpunkte:
-------------------------
INFOPUNKTE:
...........
* Lüneburg
o Infotelefon: 04131 - 4 85 99
(bis der Castor Dahlenburg erreicht
hat)
Bettenbörse : 0176-62160577
Adresse siehe weiter unten
* Dahlenburg
o Infotel.: 05851- 60 26 20 (gilt nur bis der Castor in La Hague
losgefahren ist)
dann gilt
0179-5677860 und
0160-93849085
* Dannenberg, Essowiese
o Infopunkt und Schlafplatzbörse
Tel.: (0 58 61) - 98 63 68
o Bürgerinitiative (vor Ort)
Tel.: (05861 - 979404)
o Bürgerinitiative (BI-Büro Lüchow)
Tel.: (05841 - 4684)
o WiderSetzen (vor Ort)
Tel.: (0160 513 0 514)
http://www.widersetzen.de
o Polizei
(0160) 96 92 14 97
(08 00) 19 20 19 20
* Metzingen
o Infotelefon:
0162 - 886 35 94
oder
05862 - 94 12 05
* Hitzacker
o Infotelefon:
0 58 62 - 98 51 71
* Groß Gusborn
o Infotelefon:
* Gorleben
o Infotelefon:
05882 - 98 73 25
0175 - 51 82 92 0
* Lüchow
o gegenüber der Polizeikaserne bei "Holz und Späne"
Tel.: 05841 - 97 33 68
Fax 05841 - 70 91 44 2
o Polizei
(0 58 41) 12 62 74
(08 00) 19 20 19 20
* WiderSetzen in Dannenberg am Castorkran
o Sobald die Castoren in Lüneburg sind, treffen wir uns in Dannenberg bei
der
WiderSetzen-Mahnwache in der Nähe des Verladebahnhofs
Tel.: 0160 - 513 0 514
* Lüneburg
Das Infocafè "Anna & Arthur" wird auch wieder während der Tage des
Castortransportes geöffnet
haben.
Es wird dort die VolxKüche, warme Getränke und Infos anbieten.
o Katzenstr. 2
21335 Lüneburg
Tel: 04131/41 094
anna-und-arthur@gmx.de
www.anna-und-arthur.de.tc
*******************************
6. ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN:
*******************************
* Hitzacker
o WIDERSTAND Camp
an der Schienestrecke
Tel.: 0 58 62 - 98 51 71
(vor dem Transport) 039037-958993
www.castorgruppehitzacker.tk
* Metzingen
o Scheunencamp
Infotelefon: 05862 - 985 991
ab 9.11.: 0162 - 886 35 94
trotzalledem@gmx.net
http://goehrde.plentyfact.net/
* Gedelitz (Gasthaus Wiese)
o Castorcamp der Grünen Jugend
Übernachtungsmöglichkeiten, Platz zum Ausruhen und Essen und jede Menge
junge Menschen
Infos der Touri-Info:
http://www.wendland-net.de/tourismus/
Tagungshäuser im Wendland:
http://www.tagungshausverbund.de/karte.html
...Eventuell hier bald noch mehr Camps:
http://www.castor.de/nix10/camps.html
******************************************
7. HINTERGRUNDINFOS, TEXTE, HILFREICHES:
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DEMORATGEBER viele wertvolle Infos und Tipps vom Ermittlungsausschuss
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http://www.ea-gorleben.de
Aktion im Internet:
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http://www.ausgestrahlt.de
http://www.atomausstieg-selber-machen.de/
KARTEN / ANFAHRT:
-----------------
Übersichtskarten Lüneburg bis Gorleben:
http://www.castor.de/nix11/karten.html
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8. MITFAHRGELEGENHEITEN und BUSSE:
***********************************
http://www.castor.de/nix11/bus.html
http://www.attac.de/castor-mfz/
Wer Bus- und Bahnverbindungen innerhalb des Wendlands erfragen will, kann
auch
die MobizWendland (http://www.rufmobil.de/mobiz.php) anrufen.
Dort sind telefonisch alle Verbindungen zu erfragen (Tel. 05861 - 97 95
93).
Sie können auch die Mitfahrgelegenheiten für "rufmobil.de" einsehen, bzw.
Ihre
Wünsche aufnehmen lassen.Der Service ist kostenlos (aber nur Mo. - Fr. von
8:45
Uhr bis 16:15 Uhr besetzt).
Jetzt aktiv werden,
Meinung zeigen:
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Gorleben Castor 2005 - so sah´s letztes Jahr aus:
Zusammenstellung der Protestaktionen von 2005:
Polizei und Medien sprechen von "weniger Protesten" und
"unwesentlichen Störungen".

Die Realität sah anders aus!
Tausende AtomkraftgegnerInnen zeigten mit unterschiedlichsten Aktionen
ihren Protest gegen den diesjährigen Castortransport:
Castortransporte sind seit Jahren das Sinnbild für eine planlose
Atompolitik und unverantwortlichen Umgang mit der tödlichen Atomenergie.
27 verschiedene Mahnwachen, Aktionen und
Blockaden entlang der Schienenstrecke sowie über
17 verschiedene Blockaden auf der
Strassenstrecke
sprechen eine deutliche Sprache:
Der Widerstand gegen die Atomenergie ist nicht klein zu reden
- und nicht klein zu kriegen.
Unser Respekt gilt den Menschen, die ihre Meinung
trotz Minusgraden und Gewalt durch Polizei
auf oder neben die Schiene oder Strasse zum Ausdruck gebracht haben.
Wir haben uns bemüht, die Aktionen beim Castortransport mit ungefähren
Zeitangaben und Zahlen möglichst genau und vollständig zusammenzutragen.
Quellen:
Ticker und Berichte der BI Lüchow-Dannaberg: www.castor.de
Ticker von www.ContrAtom.de
Augenzeugenberichte
Radioberichte (Radio freies Wendland u.a.)
Pressemeldungen und Agenturmeldungen
Pressemitteilungen der Polizei: www.polizei.niedersachsen.de/castor
Ergänzungen und
Hinweise bitte mailen an:
infos@akte-nix.de
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ZUGSTRECKE: (Valognes
/ Frankreich -> Dannenberg)
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So. 17:26 Valognes / Frankeich: Der
Castortransport fährt los.
> Sa. 21:30 Oissel bifurcation Tourville: Aktion
französicher Aktivisten
> So. 2:00 Arras: Französische AtomkraftgegnerInnen protestieren
gegen den Transport
> So. 7:45 Nancy:
Schienenblockade durch franz. AtomkraftgegnerInnen,
Castor für 15 minuten gestoppt.
> So. 10:30 Avricourt: Gedenkveranstaltung
für Sebastien, der letztes Jahr durch den
Sog des viel zu schnell fahrenden Castor-Transport auf die Gleise
gezogen und überfahren worden.
> So. 14:00 Wörth: Mahnwache,
In-Gewahrsamnahme von 40 - 50 AtomkraftgegnerInnen.
> So. 16:10 Bietigheim:
Blockade durch 14 Menschen - Castor-Stopp für
1:30 h.
> So. 16:00 Gusborn / Wendland: Kundgebung
mit 300 Traktoren und 1500 Menschen
> So. 17:00 Klein Gusborn / Wendland: 160
Traktoren und 800 Menschen blockieren
laut Polizei die Strassentransportstrecke.
> So. 18:00 Kassel: Anti-Atom-Aktion: 300
gelbe Luftballons steigen
wie radioaktive Partikel in den Himmel...
> So. 18:00 Hannnover: Mahnwache auf einer
Brücke über der möglichen Strecke
> So. 19:45 Lauda:
Castor wurde kurz gestoppt, warum/von wem z. Zt. unsicher.
> So. 20:00 Fulda: Ca. 50
AtomkraftgegnerInnen demonstrieren am Bahnhof
> So. 20:00 Uelzen und Umgebung:
AtomkraftgegnerInnen "besetzen" Bahnbrücken.
> So. 20:20 Würzburg: 10 Atomkraftgegner
demonstrieren bei Vorbeifahrt des Castors.
> So. 22:30 Fulda: Ca. 20
AtomkraftgegnerInnen besetzen das Gleis, Polizei räumt.
> So. Bundesweit: Weitere Mahnwachen am Sonntag u.a. in Bebra,
Rothenburg,
Witzenhausen und Buchholz.
> Mo. 1:45 Göttingen:
Zwei versch. Sitzblockaden auf den Gleisen stoppen
den Castor.
> Mo. 7:50 bei Bienenbüttel:
15 AtomkraftgegnerInnen protestieren auf den
Gleisen.
> Mo. 8:15 südlich von Meudelfitz:
Sitzblockade mit 300 Menschen auf den Gleisen
(Castortransport steht seit 8:15 im Bahnhof
Lüneburg und muss dort warten)
> Mo. 8:50 Lüneburg (nähe B4):
Sitzblockade mit ca. 10 Menschen
> Mo. 10:00 Harlingen km 187,3:
Sitzblockade mit 20 Menschen.
> Mo. 10:00 Pussade km 189,4:
Ebenfalls Sitzblockade einer kleinen Gruppe.
> Mo. 10:10 Harlingen km 187:
Sitzblockade mit 50 Menschen.
> Mo. 10:50 Pommoißel:
Sitzblockade: 23 Menschen wollten sich zusätzlich anketten.
> Mo. 11:00 Tangensehl:
Sitzblockade mit 8 Menschen.
> Mo. 12:00 Dannenberg: Der
Castortransport erreicht mit mehreren Stunden
Verspätung Dannenberg.
|
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Aktionen auf der Strassentransport-Strecke:
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|
> Mo. 14:00 Gorleben: 200
AtomkraftgenerInnen sammeln sich auf der Transportstrecke.
> Mo. 15:00 Quickborn: Beim Robin-Wood Baumhaus sind 100 Menschen auf der
Strecke.
> Mo. 16:45 Gorleben: Es bildet sich eine zweite Sitzblockade
> Mo. 17:00 Groleben: Von der Polizei geräumte AtomkraftgegnerInnen setzen
sich an anderer Stelle wieder auf die Transportsrecke.
> Mo. 17:00 Grippel: Auf dem letzten Stück der Transportstrecke haben sich
14 Menschen an zwei Trecker gekettet.
> Mo. 17:30 Langendorf (Nordroute): Auf der Strecke steht ein Leichenwagen
mit platten reifen - Drinnen haben sich Menschen an einen Betonklotz
gekettet.
> Mo. ca. 17:45 Ortsausgang Gedelitz: Sitzblockade Nr. 1
> Mo. ca. 17:45 Ortsausgang Laase: Sitzblockade Nr. 2
> Mo. ca. 17:45 Kreuzung Laase/Gorleben: Sitzblockade Nr. 3
> Mo. ca. 17:45 Ortsmitte Gorleben: Sitzblockade Nr. 4
> Mo. ca 17:45: Insgesamt ca. 1000 Menschen bei den vier Sitzblockaden
> Mo. 18:00 Grippel: Sitzblockade Nr. 5 mit ca. 300 AtomkraftgegnerInnen
> Mo. 18:15 Ortseingang Grippel: Ein zewiter Leichenwagen mit Betonklotz
und angeketteten Menschen
> Mo. 18:30 Großgussborn: 50 Menschen und ein brennender Holzhaufen
blockieren die Strecke
> Mo. 18:30 Gorleben: In der Nähe des Infopunktes sitzen 300 Menschen auf
der Strasse.
> Mo. 18:30 Ortsausgang Gorleben: 400-600 blockierende Menschen auf der
Strecke von Polizei eingekesselt.
> Mo. 19:45 Wendland: Der Polizei-Ticker meldet zur Zeit insgesamt sieben
Blockadeaktionen, immer wieder schaffen es AtomkraftgegnerInnen an
verschiedenen Stellen auf die Strecke zu gelangen.
> Mo. 22:00 Laase: Auf der Kreuzung blockiert eine riesige Holzkiste - in
ihr mehrere Menschen.
> Mo. 22:30 Gorleben: Am Zwischenlager befinden sich 150
AtomkraftgegnerInnen
> Mo. 23:00 Quickborn: Auf der Strecke haben sich 3 Menschen an einen
Betonklotz gekettet.
> Mo. 23:30 Gorleben: Richtung Gedelitz hat sich eine neue Sitzblockade
gebildet.
> Mo. 24:00 Wendland: Die Trecker/Betonklotz-Blockaden mit 11 angeketteten
besteht immer noch.
> Di. 00:10 Quickborn: 50 Menschen befinden sich auf der Strecke
> Di. 01:15 Wendland: An der Strecke sind an verschiedensten Stellen
Menschen in Bäume geklettert.
> Di. 03:00 Quickborn: Menschen befinden sich im Robin-Wood Baumhaus an
der Strecke.
> Di. 03:45 Grippel: Nach über 11 Stunden Blockade (Trecker + Menschen)
konnte die Polizei die Strecke räumen.
> Di. 04:30 Grippel: Über der Strecke hängen 4 AtomkraftgegnerInnen in
Bäume, Seile gespannt.
- Di. 4:38 Verladekran Dannenberg: Die Castoren fahren los.
> Di. 04:45 Quickborn: Ein Kletterer hängt über der Strecke und bringt den
Transport kurz zum stoppen
> Di. 04:50 Gross Gusborn: Eine Gruppe kann an der Kreuzung Richtung
Qucikborn auf die Strasse rennen und für kurze Zeit den Transport
blockieren.
- Di. 05:59 Zwischenlager Gorleben: Der Transport hat das Zwischenlager
erreicht.
Ergänzungen und
Hinweise bitte mailen an:
infos@akte-nix.de
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Unserer Einschätzung
nach kann hier keine Rede von "weniger Protesten" und "unwesentlichen
Störungen" sein...
Auser den Protesten vor Ort gibt es noch mehr Möglichkeiten, um gegen
Atomkraft aktiv zu werden, zum Beispiel durch Leserbriefe, Spenden,
"grünen Strom" oder durch Gespräche die andere zum Nachdenken bringen...
Mehr Infos und eine Erklärung "Gegen das Comeback der Atomenergie" sind zu
finden unter:
http://www.ausgestrahlt.de
****************************************
Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?
Für die sofortige Stillegung aller Atomanlagen!
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Um den aktuellen
Stand zu erfahren und Infos zu Transporten und Protesten zu bekommen, gibt
es viele Möglichkeiten:
Hier findet Ihr eine Auswahl:
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Warum gegen
Castortransporte demonstrieren ?
 |
WARUM QUERSTELLEN???
(Auszug aus einem Aufruf der
BI Ahaus)
Gründe dafür, sich auch jetzt wieder quer zu stellen, gibt es genug:
- Castor-Transporte dienen nach wie vor nicht dem Ausstieg aus der
Atomenergie, sondern dem langfristigen
Weiterbetrieb der AKW, die rot-grüne Vereinbarung mit den EVU garantiert
32, in Wahrheit sogar 35 Jahre
Laufzeiten für alle AKW.
- Durch die rot-grüne Vereinbarung wird die Menge des Atommülls, von dem
bisher schon niemand weiß, wie
er zu entsorgen ist, noch einmal mehr als verdoppelt.
- Ein Endlager für

hochradioaktiven Müll,
das diesen Namen verdient, ist
weltweit nicht in Sicht: Im Gegenteil, der Umweltsachverständigenrat der
Bundesregierung hat im März festgestellt, dass die Endlagerproblematik
wahrscheinlich gar nicht lösbar ist. Wer unter diesen Umständen Atommüll
weiter produziert, handelt kriminell !!!
- Transporte in ein "Zwischenlager" bedeuten keine Entsorgung, sondern
lediglich eine Verschieberei des
Atommülls, die Entsorgung vortäuschen soll. Dies muss offengelegt werden !
- Fast 3 Jahre nach dem Kontaminationsskandal sind die technischen
Probleme mit den Castor-Behältern nicht gelöst, im Gegenteil: Rostende
Castoren im Ahauser BZA (Typ Castor THTR/AVR), falsch bemessene
Moderatorstäbe in den Behältern vom Typ V/19, die die Neutronenabschirmung
beeinträchtigen, Probleme
mit der Restfeuchte, die langfristig zu Rostschäden und zu Undichtigkeit
führen können und aktuell ein ordnungsgemäßes Beladen verhindern.
Dies alles zeigt, dass die Genehmigung für Lagerung und Transport
abgebrannter
Brennelemente in Castor-Behältern gar nicht hätte gegeben werden dürfen.
|
Mehr Gründe & Infos:
www.oneworldweb.de/castor (unter "Hintergründe") |
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