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Aus Frankreich kommt die Meldung, das am 4.Juli Abends ein Castortransport aus Deutschland an der Grenze bei Wörth/Lauterbourg erwartet wird. Die ist wahrscheinlich auch der Castor aus Stade, evtl aber zusätzlich der aus Mülheim-Kärlich. Davon ausgehend könnte der Castor am 4.Juli Morgens/Mittags abfahren. So bald es sicherere Infos gibt, erfahrt Ihr es hier. Vom Bundesministerium für Umweltschutz sowie dem Landtag ist zu hören, das der Transport aus Mülheim-Kärlich erst im Juli 2001 rollen soll. Möglich wäre Anfang Juli (2./3./4.Juli) An jetzt finden wieder jeden 1.Sonntag im Monat Sonntagsspaziergänge statt! Weitere Infos: Castor-Widerstand-Rheinland@gmx.net oder telefonisch unter 0171- 11 35 866. Bei einem Super-GAU hilft auch kein Katastrophenschutz!

AKTION IN GEESTHACHT: (Achtung: Die WendländerInnen kommen!) Samstag, 27.4.02 / Beginn 10 Uhr / Dauer ca. 2 Stunden. Treffpunkt: Fußgängerzone (Bergedorferstr.) in Geesthacht (Es gibt eine gute Busverbindung ab Bahnhof-Bergedorf.) Katastrophenschutz bei Atomanlagen? Das können wir doch wohl nicht ernstnehmen! Der einzig wahre Thomas Gott-Schalk präsentiert am Samstag seine Show: "Wetten dass nicht?" Der "wendländische-Wetten-dass-nicht-Wettclub" lädt Spaß-Akteusen und Akteure zum Mitüben am Ort des Geschehens ein. Die X-tausendmal quer Regionalgruppe HH plant parallel dazu die Verteilung von Flyern und wird an die Opfer der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erinnern.

Abtransport der ersten 24 abgebrannten Brennelemente aus Mülheim-Kärlich in die Wiederaufarbeitung nach La Hague führt "schadlose Verwertung" von Atommüll ad absurdum. Die Bürgerinitiativen sind entschieden gegen den Abtransport abgebrannter Brennelemente aus dem Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich nach La Hague. Zwar ist die Entfernung dieses hochradioaktiven Materials die Voraussetzung für den Abriss der Anlage, doch durch die von der Betreiberin RWE angestrebte chemische Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente wird das Volumen des Atommülls vervielfacht, Plutonium abgetrennt und der Transport quer durch Europa notwendig. Allein durch die Abtrennung von Plutonium in der Wiederaufarbeitungsanlage wird ein Plutoniumkreislauf initiiert, der die vom Gesetzgeber geforderte "schadlose Verwertung" des Atommülls ad absurdum führt.