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Infos über Uran, Urantransporte, Atomenergie, Brennelemente, und die Urananreicherungsanlage Gronau
Inhalt der Rubrik Uran:

Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Uran- der Anfang aller Atom-Laster...
Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Die Urananreicherungsanlage Gronau
Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Aktuelle News zu Gronau
Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Info-Links zu Uran

Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Hintergrundinfos über die UAA Gronau
Uran, Urananreicherungsanlage Gronau, UAA, Gronau, Urantransporte, Uran Über das Geschäft mit der Urananreicherung

Akte-niX: Anti-Atom Infos über Castortransporte, Antiatom Aktionen, Termine, News, Infos und Links zu AKWs, Atomenergie, Alternativen Energien ,Öko-Strom, Atommülltransporten, Demonstrationen und der Anti-Atom Bewegung

Uran- der Anfang aller Atom-Laster...
Der Uranabbau findet z.T. in Entwicklungsländern statt, ist sehr flächenintensiv, findet meist unter mangelnden Sicherheitsvorkehrungen statt, von Abraumhalden gelangen radioaktive Stäube und Schlämme weit in die Umwelt und belasten diese und deren Bewohner nachhaltig.

In Urananreicherungsanlagen wie der UAA Gronau wird mit Hilfe von Zentrifugen Uran angereichert, so dass es für Kernkraftwerke nutzbar wird, aber ebenso für militärische Zwecke. Der Ausgangsstoff für die Anreicherung ist hochgiftiges Uranhexafluorid, es bleibt neben angereichertem auch abgereichertes, radioaktives Uran zurück, ein Abfallprodukt, das zu militärischen Zwecken genutzt wird.

Verbunden mit dem Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau (siehe unten) sind unzählige Atomtransporte: hochgiftiges Uranhexafluorid, radioaktives Uran, abgereichertes Uran ständig unterwegs.

Die Urenco, Betreiberin der UAA Gronau, hat jetzt auch noch eine VERDREIFACHUNG ihrer Kapazitäten beantragt. Das bedeutet mehr Abbau von Uran unter z.T. menschenunwürdigen Bedingungen, Weiterbetrieb von Kernkraftwerken vor allem im Ausland, noch mehr nicht zu entsorgender radioaktiver Müll, eine starke Zunahme von Atomtransporten und vor allem ein stetig steigendes unkalkulierbares Risiko gefährlicher Atomunfälle für uns und nachfolgende Generationen.

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Die Urananreicherungsanlage Gronau
Während über Castortransporte geredet und gestritten wird, fahren unbeachtet hunderte LKWs pro Jahr mit hochgefährlicher Uranladung regelmäßig durch Deutschland. In Gronau findet sich ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der Atomspirale...

Die UAA Gronau reichert Uran an, um es für Atomkraftwerke verwendbar zu machen. Die UAA ist seit 1985 in Betrieb, und wird trotz dem sogenannten "Atomaustieg" noch weiter ausgebaut. Von dort wird das angereicherte Uran in LKWs nicht nur  in Deutschen Atomkraftwerken transportiert.

Allein in der UAA Gronau werden pro Woche 3 Produktbehälter mit je 1,5 t Uran befüllt, im Jahr sind das 156 Behälter mit insgesamt 234 t Uran, die von Gronau aus über Europas Schienen rollen...

Mehr Infos zur UAA:
http://www.anti-atom.de/gronau.htm
 www.robin-wood.de/... (Direktlink)
 
Aktuelles zu Gronau

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Info-Links zu Uran:
Arbeitskreis Umwelt Gronau (AKU)
Infos und Termine gegen die Urananreicherungsanlage
Uran, Gronau, Urananreicherungsanlage Gronau, Uran www.aku-gronau.de
Umfangreiche Infos bei Robin-Wood
Texte zum Thema URAN vom Anti-Atom Plenum Berlin
Uran, Gronau, Urananreicherungsanlage Gronau, Uran http://squat.net/aap-berlin/
Urankonferenz 2002
Hintergrundinfos und Presseerklärungen
Uran, Gronau, Urananreicherungsanlage Gronau, Uran http://www.muenster.de/~uwz/wiga/urankonferenz/ 
 

Wir suchen noch weitere Infos mit informativen Homepages zum Thema Uran. Bitte mailt und Eure Empfehlungen!

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Hintergrundinfos über die UAA Gronau
Hintergrundinformationen zur Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau
zur Urankonferenz 2002
(Auszug aus einem Text vom AKU Gronau, 3.3.02)
Während sich ein großer Teil der Anti-Atomkraft-Bewegung um Castortransporte kümmert, bereitet das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium weitgehend unbeachtet die sogenannte "Öffentlichkeits-beteiligung" zum beantragten Ausbau der bundesweit einnoxid neben der UAA) ca. im September 2002 erfolgen. und möglicherweise noch vor Ostern soll die sogenannte Antragskonferenz stattfinden, bei der u. a. Fachbehörden und Umwelt-verbände Stellungnahmen im Vorfeld der Öffentlichen Auslegung abgeben können. Msprechende Antrag wurde Mitte 2001 gestellt.

Die Urenco Deutschland, die die Gronauer UAA betreibt, hatte bereits vor etwa drei Jahren (kurz vor der Bundestagswahl 1998) den Bau des Uranoxidlagers und eine Kapazitätserhöhung (damals zunächst auf 4000t UTA/a, zwischenzeitlich auf 4500t UTA/a) beantankampagne und des Aktionsbündnisses Münsterland gegen Atomanlagen mit dazu beige-tragen, daß der Bekanntheitsgrad der UAA-Ausbaupläne etwas gestiegen ist.

[...]

Natürlich glauben wir nicht, daß der Ausbau der UAA und das Uranoxidlager alleine durch das Sam-meln möglichst vieler Einsprüche und/oder durch die Teilnahme am Erörterungstermin gestoppt werden könnten. Erfahrungsgemäß kann die Teilnahme an derartigenn Bau der 1000t-Anlage wurden in den 70er Jahren rund 7000 Einsprüche gesammelt (davon kam etwa die Hälfte aus den Niederlanden), 1996 kamen gegen die Erweiterung auf 1800t rund 8000 Einsprüche zusammen. Eine Steigerung ist möglich und wünschenswert. Wennach dem Abbrand in den Reaktoren in Castor-Behältern landet, die uns dann auch wieder das Leben schwer machen. Jede Tonne Uran, die in Gronau nicht an-gereichert wird, verringert das Atommüllproblem. Und: Widerstand gegen Urananreicherung ist praktische > Wer sich vorstellen kann, in den nächsten Monaten kleine oder größere Aufgaben hinsichtlich der Öffentlichkeitsbeteiligung im Genehmigungsverfahren zu übernehmen, sollte sich bereits jetzt mal beim AKU Gronau melden. Willkommen ist jede helfende Hand: des Erörterungstermines haben, Verbände, die Geld für Sachbeistände haben usw....

Wichtig ist es derzeit, ein möglichst breites Bündnis gegen die UAA und die Ausbaupläne zu schmieden. Dies ist besonders in Gronau schwierig, da sich hier vor Ort keine "nennenswerten gesellschaftlichen Strukturen" (Kirchen, Gewerkschaften, Stadtjugend)
 
Zum Widerstand vor Ort sei abschließend noch angemerkt, daß eine tragende Säule die traditionell-monatlich stattfindenden Sonntagsspaziergänge sind (an jedem ersten Sonntag im Monat, 14.00 Uhr, UAA-Zufahrt), an die sich oft UAA-Vernetzungstreffen  gegen Atomanlagen angeschlossen sind (Mai).

Nähere Informationen über die UAA und über die Genehmigungsverfahren, aber auch über die ständi-gen Urantransporte von und nach Gronau (übrigens, das Privatgleis von der UAA zum öffentlichen Schienennetz zwischen Gronau und Münster ist fertig), gibt es beim:

Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau
Mitglied im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e.V.
c/o Siedlerweg 7
48599 Gronau
Tel. 02562/23125
www.aku-gronau.de
info@aku-gronau.de

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Über das Geschäft mit der Urananreicherung
Ein Text der Atomwirtschaft(!)
aus
 Heft 1 Januar, 43. Jg (1998) atw
" Bei der Urananreicherung fällt UF6 als sogenannte Tails an. Diese werden von der URENCO als Betreiberin der Anreicherungsanlage in Gronau als Wertstoff zur Wiederanreicherung auf den natürlichen U-235 Gehalt exportiert, u. a. nach Rußland.

Entsprechende Ausfuhrgenehmigungen erteilt das Bundeausfuhramt. Auf eine diesbezügliche kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Michaele Hustedt und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen antwortete das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) am 17.10.97, daß Tails nach Frankreich, Großbritannien und in andere Länder der EU sowie in die Russische Föderation geliefert würden. Die russischen Anlagen befänden sich auf den Standorten Jekaterinenburg, Tomsk und Irkutsk.

Wiederangereichertes Uran werde nur aus Rußland zurückgeliefert. Das aus den angelieferten Tails bei der Verarbeitung anfallende abgereicherte Material verbleibe beim Anreicherer, d. h. in der russischen Föderation. Dies sei gängige Praxis bei Anreicherungsgeschäften und werde auch in den seit den siebziger Jahren bestehenden Anreicherungsverträgen deutscher Elektrizitätsunternehmen (EVU) mit dem russichen Partner so gehandhabt. Die Einfuhr des angereicherten Materials bedürfe einer Einfuhrgenehmigung gemäß § 3 des Atomgesetzes (AtG).

Das aus Gronau nach Rußland zu verbringende abgereicherte Uran werde per LKW zu einem Seehafen transportiert und von dort auf dem Seeweg nach Rußland. Der Weitertransport zu den russischen Anreicherungsanlagen erfolge per Bahn.

Bei einem Durchsatz von 1000 t UTA/a fielen in Gronau rund 1500 t U als Tails an. Bei einem Verarbeitungsdurchsatz von 1800 t UTA/a werden rund 2700 t U als Tails erwartet.

Wenn die in der Strahlenschutzverordnung genannten Voraussetzungen zur Ausfuhr radioaktiver Stoffe erfüllt seien, müsse das Bundesausfuhramt eine Genehmigung erteilen. Eine Genehmigungsvorraussetzung sei, daß die auszuführenden radioaktiven Stoffe nicht in einer die innere und äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder ihre internationalen Verpflichtungen auf dem Gebiet der Kernenergie gefährdender Weise verwendet würden.
Dabei spielten die Belange der EG-Mehrzweckgüterverordnung und Aspekte der Nichtverbreitung eine wesentliche Rolle.

Das Vorhaben der URENCO, abgereichertes Uran in Rußland erneut anzureichern, habe die Bundesregierung zusammen mit den Regierungen der Niederlande und Großbritanniens geprüft. Diese Prüfung habe ergeben, daß mit der Wiederanreicherung in Rußland keine gegen internationale Regeln, Standards oder Verpflichtungen verstoßende Entsorgung verbunden sei,
der Verbleib des anfallenden abgereicherten Urans beim Anreicherer der internationalen Praxis entspreche und die am Ort der russischen Anreicherungsanlagen in Jekaterinenburg bzw. in Angarsk vorgesehene Lagerung des anfallenden abgereicherten Urananteils die internationalen Anforderungen erfülle."

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